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Was ist eine Traumatherapie?
In der Traumatherapie wird der Klient behutsam dorthin geführt, wo es möglich ist, die Balance wieder zu spüren. Die eigenen Ressourcen werden neu entdeckt und wahrgenommen.

Erlebnisse in der Vergangenheit, in der Kindheit, den Pränatal- und Geburtsphasen, in einem anderen Leben oder bei den Ahnen (Familientraumata), können Ursache sein für ein heutiges Ungleichgewicht.

Solche  Erlebnisse können der Seele und dem Körper Schmerz und Stress zufügen. Das Bewusstsein speichert diesen Schmerz in Teilen, die wir Unterbewusstsein, Körperbewusstsein und Nervensystem  nennen können. Dies kann zum Schutze passieren, bewirkt aber auch, dass die Energie erstarrt ist und in der Gegenwart nicht mehr oder nur teilweise zur Verfügung steht. 

Wir arbeiten zusammen ressourcenorientiert in einer raum- und zeitlosen Dimension. Durch die Bewegung des Körpers und der Seele orientiert sich das System neu. Der Körper erinnert sich  an seine innere Weisheit und führt so eine Veränderung herbei. Das Nervensystem wird entlastet. Dadurch wird es möglich, die gebundene Energie schrittweise wieder freizusetzen, damit das relative Gleichgewicht wieder vorhanden ist. Das ganze System wird neu geordnet.


Was kann traumatische Wirkungen auslösen?
Je nach Konstitution, Bewusstsein, Wahrnehmungsmöglichkeiten, Zeit und Unterstützung, geht jeder Mensch verschieden mit den Erlebnissen und Ereignissen des Lebens um. Folgende Erlebnisse können im heutigen Leben oder davor traumatisch wirken und/oder den Menschen aus dem Gleichgewicht bringen (nachfolgende Liste zeigt einige der wichtigsten Themenkreise auf, ist jedoch nicht vollständig):

1. Geburt / Schwangerschaft
Geburtstraumatas, Erlebnisse in den pränatalen Phasen, Zwillingserlebnisse. nicht angenommen werden, nicht ankommen können, Uebernahme von belastenden Gefühlen der Mutter während der Schwangerschaft

2. Beziehungsthemen
Physischer- / Psychischer- / Geistiger -Missbrauch
Vernachlässigungen auf verschiedenen Ebenen in den Entwicklungsphasen
Verlust von: Menschen, Fehlgeburten, Totgeburten, Tieren, Liebgewonnenem, Abtreibungen, verlassen und verlassen werden, Trennungen jeder Art, Neue Beziehungen, Heirat, Familienthemen in diesem Zusammenhang, Kinder

3. Soziale Veränderungen
Arbeitslosigkeit, Berufswechsel, Mobbing, Wohnortwechsel, Landeswechsel,  Sprachen, Religionen, Fluchtsituationen, Gefangenschaft, Heim- und Klinikaufenthalte.

4. Suchtthemen
Drogen, Medikamente, Abhängigkeiten jeder Art, Co-Abhängigkeiten. 

5. Krankheiten 
Krankheiten, Unfälle, Operationen, Narkosen, Zahnbehandlungen, Epidemien, Behinderungen, Impfungen, Therapieformen (z.B: Chemotherapie).

6. Tod
Todesfälle, Ertrinken, Ersticken, alle Arten von Todeserlebnissen, Mord, Selbsttötung.

7. Unvermeidbare Situationen
Angriff von Menschen, Tieren, Naturkatastrophen, Krieg, Folter, Terrorismus, Konzentrationslager, Manipulationen, Unterdrückungen, Entführungen, Machtmissbrauch.

8. Passives erleben
Passives dabei sein (zuschauen, zuhören, wahrnehmen) bei obigen Vorkommnissen. Unerwartete Nachricht vom Tod oder lebensbedrohlicher Krankheit.

9. Übernahme / Besetzungen
Übernahme von Schuld, Lasten, Leid  von anderen Menschen, Tieren und Ereignissen (z.B: Krieg), Verstorbene Seelen oder andere Wesen (Besetzungen).


Vorgehen einer Traumatherapie
Wir besprechen zuerst dein Anliegen, deine Wünsche und Ziele. Ich arbeite intuitiv, medial, ganzheitlich und integriere all meine Erfahrungen. Verschiedene Methoden wende ich individuell an.

Wir entscheiden zusammen über deine Möglichkeiten sowie das weitere Vorgehen. Die Ernährung sowie Nahrungsergänzung, Schüssler-Salze, Ceres Tropfen und weitere unterstützende Möglichkeiten werden miteinbezogen. Ziel ist die Balance wieder zu spüren, das Nervensystem zu regulieren, in die Bewegung zu kommen und den Sinn des Lebens zu erkennen.


Wir haben nicht die Möglichkeit die vergangenen schmerzlichen Ereignisse zu verändern aber wir haben die Chance unsere innere Wahrnehmung zu verändern. Unser grob- und feinstofflicher Körper, unser Gehirn und Nervensystem nehmen die neuen Informationen auf und reorganisieren sich. Dadurch wird es möglich die gebundene Energie durch das traumatische Ereignis, wieder freizusetzen.
Wie kann sich ein schmerzliches Ereignis auswirken?

Ein traumatisches Ereignis hat
Auswirkungen auf das Nervensystem. Dadurch kann es zu körperlichen und psychischen Symptomen kommen;

Blockaden, Aengste,  Zwänge, Selbstwertprobleme, Scham, Beziehungsprobleme, sexuelle Themen,  Depressionen, Schuldgefühle, Traurigkeit, Schlafstörungen,  Esstörungen,  Nervosität, Migräne, unerklärliche körperliche Schmerzen, PTBS (posttraumatische Belastungsstörungen)


Es braucht nicht unbedingt ein schlimmes Ereignis um aus der Balance zu geraten. Je nach Alter, Ressourcen, Entwicklungsstand, kann schon etwas "Kleines" traumatische Auswirkungen haben.

Interessant zu wissen:
In der Traumaarbeit werden der physische  sowohl als auch der energetische Körper mit einbezogen.
Nicht nur der Körper oder das Gehirn speichern die Ereignisse ab sondern auch die feinstofflichen Körperebenen sowie auch das Familiensystem.






Die Arbeit mit dem Tuning-Board wird in der Traumatherapie integriert.